Wolfgang Müller
Geschäftsführer
ÖPP-Verfahren bündeln Planung, Bau und Betrieb in einer Hand. Das reduziert Schnittstellen, spart Zeit und sichert Kosten- und Termintreue. Öffentliche Bauherren profitieren von einem klaren Ansprechpartner, eingespielten Teams und einem transparenten, fairen Verfahren mit nachvollziehbaren Kriterien.
Seit Jahrzehnten setzt Reisch komplexe öffentliche Projekte erfolgreich in ÖPP-Verfahren um. Unser Geschäftsmodell „Planen und Bauen“ schafft von Anfang an Klarheit: ein zentraler Ansprechpartner koordiniert alle Leistungen, eingespielte Teams sorgen für reibungslose Abläufe. So entstehen Gebäude, die funktional, architektonisch anspruchsvoll und langfristig wirtschaftlich sind.
ÖPP-Verfahren
Ein ÖPP-Verfahren ist ein besonderes Vergabeverfahren im Rahmen einer Öffentlich-Privaten Partnerschaft. Ziel ist es, öffentliche Bauprojekte effizient und wirtschaftlich umzusetzen, indem Planung, Bau, teilweise auch Finanzierung und Betrieb, im Wettbewerb an ein Konsortium aus privaten Partnern vergeben werden. Diese bündeln ihre Kompetenzen und treten als Team auf – bestehend aus Architekten, Ingenieuren, Bauunternehmen und weiteren Spezialisten. Für die öffentliche Hand bedeutet das: ein einziger Vertragspartner, klare Verantwortlichkeiten und eine transparente Risikoverteilung. Bewertet werden Angebote nach festen Kriterien wie Architektur, Funktionalität, Nachhaltigkeit, Gebäudemanagement und Kosten. Dabei werden diese unterschiedlich gewichtet, sodass nicht allein der Preis, sondern die Gesamtqualität der Lösung entscheidet. So entsteht ein fairer Wettbewerb um die beste Lösung.
1
Interessierte Bieter stellen ihre Eignung durch Referenzen und Qualifikationen unter Beweis. Geeignete Konsortien werden ausgewählt und zur Angebotsabgabe eingeladen.
2
Mehrere Teilnehmer reichen erste Konzepte ein, die nach einer Bewertungsmatrix (Architektur, Funktionalität, Kosten, Nachhaltigkeit) beurteilt und in einer Verhandlungsrunde verfeinert werden.
3
Die verbliebenen Bieter entwickeln ihre Entwürfe zu vollständigen, prüffähigen Angeboten. Nach abschließender Verhandlung wird der Partner mit dem besten Gesamtpaket ausgewählt und beauftragt.
ÖPP-Verfahren (Öffentlich-Private Partnerschaften) ermöglichen eine effizientere Projektabwicklung als klassische VGV-Verfahren. Planung, Bau und Betrieb liegen in einer Hand, wodurch Schnittstellen reduziert, Prozesse beschleunigt und Risiken minimiert werden. Während VGV-Verfahren häufig zu Verzögerungen und höheren Kosten durch getrennte Vergaben führen, bietet das ÖPP-Modell mehr Planungssicherheit, transparente Kostenstrukturen und langfristige Verlässlichkeit. Öffentliche Auftraggeber profitieren von einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit, wirtschaftlichen Lösungen und Gebäuden, die über Jahrzehnte hinweg zuverlässig genutzt werden können.
Ob Schule, Verwaltungsgebäude oder Kulturbau – Reisch realisiert komplexe öffentliche Projekte im ÖPP-Verfahren mit höchster Verlässlichkeit, eingespielten Teams und nachhaltigem Qualitätsanspruch.
„Die Georg Reisch GmbH & Co. KG hat als Generalübernehmer unseren „Hochpunkt“, ein Hochhaus für Wohnen, Arbeiten und Lernen auf dem Gesundheitscampus Flugfeld geplant und schlüsselfertig errichtet. Das Projekt wurde im Zeit- und Kostenrahmen erfolgreich umgesetzt. Hervorzuheben ist die sehr gute gelebte partnerschaftliche Kommunikation mit den Projektleitern und dem gesamten Planungsteam. Alle haben mit großem Engagement zum Erfolg des Projektes beigetragen. Herausforderungen wurden gemeinsam lösungsorientiert bewältigt, ohne den hohen Gestaltungsanspruch hierbei zu verlassen. So ist ein qualitativ hochwertiges und nachhaltiges Hochhaus entstanden.“
Thomas Schulz-Soltans
Projektleitung Neubau Hochpunkt Flugfeldklinikum Klinikverbund Südwest GmbH
Hochpunkt Böblingen
Geschäftsführer
Leiter Öffentliche Kunden / Sonderbauten
Planen und Bauen
M. p.miller@reisch.de T. 07581 2002-317
Haben Sie Fragen? Wenden Sie sich jederzeit mit Ihrem Anliegen an uns! Wir freuen uns auf den Austausch!